Übungstag der Jugendfeuerwehr
“Dienstbeginn” war demnach am Samstag um 8 Uhr morgens. Nach der Einteilung der Mannschaft auf die Fahrzeuge, mussten die Gerätschaften beim „Fahrzeugcheck“ überprüft werden. Nachdem die Einsatzbereitschaft hergestellt war, ging es ersteinmal in den Jugendraum zum Frühstück.
Der erste Einsatz des Tages ließ nicht lange auf sich warten: Gemeldet war ein Zimmerbrand mit vermissten Personen. Zum Teil mussten diese über das Treppenhaus hinausgetragen, andere über die Drehleiter gerettet werden. Ausgelöst wurde der Alarm durch die “Leitstelle” in unserem Dienstraum, welche die Jugendlichen per Übungsfunkmelder und Alarmdurchsage aus dem ersten Unterricht des Tages riss.
Ebenfalls noch am Vormittag war ein gemeldeter E-Call (automatischer Notruf eines Fahrzeugs). Hierbei musste das vermeintlich verunfallte Fahrzeug gefunden werden, es handelte sich aber um einen Fehlalarm. Besonders fies: Die Farbe des PKWs war als weiß gemeldet worden, da der Wagen zwar weiß lackiert war, die rote Folierung jedoch nicht in das System eingetragen wurde. Aber trotz dieser Gemeinheit hatten die Jugendbrandschützer die Lage schnell klären können.
Beim dritten Einsatz war eine Rauchentwicklung von einem Feld gemeldet. Nach der Ankunft wurde festgestellt, dass es sich um einen in Brand geratenen Strohballen handelt. Es wurde ein einfacher Löschangriff aufgebaut und der Ballen mittels Mistgabeln auseinandergetragen und gelöscht.
Am Nachmittag wurden die Jugendlichen in einer normalen Übung zudem auf unsere Hebekissen ausgebildet. Das nicht ohne Grund: Nicht lange darauf folgte der Alarm zu einem Bauernhof im Stadtgebiet. Dort war eine Übungspuppe unter einer Radladerschaufel eingeklemmt, welche zur Rettung angehoben werden musste. Doch auch diese Aufgabe meisterten die Jugendlichen mit Bravour, weshalb schon bald wieder eingerückt werden konnte.
Letzter Einsatz der Schicht war dann eine Vermisstensuche. Die Jugendlichen wurden in Trupps eingeteilt, wonach mehrere vermisste Personen bei Dunkelheit gesucht werden mussten. Nach der Rückkehr zum Gerätehaus wurden die Fahrzeuge wieder vorbereitet, und die Schicht war zu Ende.
Herzlichen Dank an alle, die am Übungstag mitgewirkt haben!